Dr. Martina Melzer, veröffentlicht: 20.3.26
Im Winter 2023/2024 hatte Johanna viele Infekte. Sie stand unter Druck, weil sie in der Probezeit war und ihr Arzt sie zum Arbeiten aufforderte. Dann bekam sie
einen langwierigen Infekt, der sie zunehmend erschöpfte und schwächte. Ihre Nebenhöhlen waren ständig entzündet, sie wurde immer energieloser. Doch ihr Arzt hatte kein Verständnis, setzte sie
weiter unter Druck. Eine andere Ärztin stellte fest: Johanna hatte extrem hohe Antikörper gegen das Coronavirus und das Epstein-Barr-Virus.
Ihr Zustand verschlechterte sich weiter. Im Interview erzählt sie von Zeiten, in denen sie praktisch bewegungsunfähig im Bett lag, fast wie gelähmt. Ihr Freund musste ihr das Wasserglas reichen
und sie umlagern. So schwach war Johanna. Später, in einem Krankenhaus, in dem man sie auch nicht ernst nahm, wurde aber klar: Sie hat Long Covid und ME/CFS. Inzwischen ist sie wieder gesund, kann arbeiten, Sport machen, Freunde treffen. Wie ihr das gelang, erzählt sie im
Video-Interview:
das hat johanna geholfen
- Pacing mit minimaler Steigerung ihrer Belastbarkeit
- Gupta-Programm
- Genesungsgeschichten auf meiner Webseite (sie war auch für kurze Zeit bei mir im Coaching) und anderen Kanälen
- Tägliche Routinen
- Ausgleichen von Nährstoffmängeln nach Testung bei der Ärztin
- Selbstwirksamkeit: „Ich habe jeden Tag etwas gemacht, was gut für mich war. Ich wollte meinen Körper auf allen Ebenen unterstützen“
- Körper und Geist in einen parasympathischen Zustand bringen: „Ich musste meinen Körper in einen Zustand bringen, in dem er genesen kann.“ Das gelang zum Beispiel durch Visualisierungen von schönen und sicheren Orten, Atemübungen, Aromaölen, Yoga nidra. Sie visualisierte auch Bewegung. „Mein Körper muss sich so sicher wie möglich fühlen“, „mein ganzer Alltag bestand daraus, mein Nervensystem zu beruhigen und die Selbstheilungskräfte anzuregen“
- Tipp für Schwerbetroffene: Erstmal alles visualisieren, was man später wieder machen möchte. So viel Hilfe wie möglich annehmen
- Psychotherapie
- Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik und die vorübergehende Einnahme eines Antidepressivums, um den Serotoninspiegel anzuheben, Maltherapie
Johannas Botschaft: „Wenn ich trotz dieses Zustands wieder gesund geworden bin, dann kann auch jeder andere das schaffen. Konzentriere dich auf die Menschen, die wieder gesund
geworden sind. Was haben sie gemacht?“
Kontakt zu Johanna:
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Die Inhalte auf dieser Seite dienen nur zu Informationszwecken und ersetzen nicht das Gespräch mit Ärztin, Arzt oder anderen Therapeuten. Bitte sprich mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder Therapeuten, bevor du Entscheidungen triffst, die deine körperliche oder mentale Gesundheit betreffen. Jeder Weg in ein Mind-Body-Syndrom ist etwas Individuelles, und jeder Weg heraus.



